Projektbezogener Dateimanager
Subversion, Git. Ja. Versionskontrolle ist gut für größere Projekte, die sich über längere Zeit entwickeln. Für Subversion auch für Texter und Autoren spricht sich Rachel Greenham aus, für git Tycho Garen. Auf diese beiden Möglichkeiten, die Versionen bestimmter Dateiformen nachhalten zu können, und im Nachgang auch miteinander zu vergleichen, können nur ganz bestimmte Menschen zurückgreifen. Und die Notizen, die zu den Änderungen gespeichert werden können, sind eben - zumindest in keiner Lösung, die ich kenne - nicht gerade für visuelle Menschen gemacht. Darüber hinaus fällt das projektbezogene Arbeiten mit Medien schwer, da eben nur bestimmte Dateitypen, versions-kontrolliert werden können. Und arbeiten mit hierarchischen Ordner-Systemen ist für jeden nervig, der häufig bestimmte Dinge projektübergreifend wiederverwenden kann.
Aber es braucht für visuell und textlich denkende Menschen auch eine informationelle Klammer, die Dokumente und Dateien zu bestimmten Themen und in bestimmten Kontexten sammeln, umorganisieren und wiederfinden lassen. Anscheinend tut sich da was, zumindest in der Open Source-Entwicklung. So schreibt Keywan Najafi-Tonekaboni bei open heise:
Für Mac OS X gibt es übrigens noch Journler. Das aber eben als reiner Informationsmanager es noch nicht trifft, und auch keine Dateien verwaltet. Taggen, visuelles Aufbereiten, smarte Ordner, Versionskontrolle und Wiki-Funktionalität - das hätte ich gerne. Also weiter nach dem Produktivitäts-Ei des Kolumbus Ausschau halten.